Technologien

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Flotation

Flotation ist die Trennung von suspendierten Feststoffen aus einer Flüssigkeit. Die erzeugten feinsten Luftblasen lagern sich an die Feststoffe an und treiben diese an die Wasseroberfläche. Das Flotationsverfahren weist aufgrund seiner hohen Abtrennleistung und weitgehender Aufkonzentration viele Vorteile gegenüber der Sedimentation auf.

Einsatzmöglichkeiten

Der Einsatz einer Flotation ist besonders dann von Vorteil, wenn sich im zu reinigenden Abwasser Feststoffe befinden, die über schlechte Absetzeigenschaften verfügen. Um eine Trennung des Abwassers auch von gelösten Stoffen zu erreichen, ist es zusätzlich nötig, durch Zugabe geeigneter Chemikalien eine Ausflockung bzw. Destabilisierung zu bewirken. Allgemein gilt: Je kleiner und hydrophiler die Teilchen sind, desto kleiner müssen auch die Luftbläschen sein. Von der Größe der Luftbläschen und deren feinster Verteilung im Wasser hängt im wesentlichen die Wirksamkeit der Flotation ab.

Hervorragende Wirkung

Durch lange Versuchsreihen ist es gelungen, eine außerordentlich gleichmäßige und feine Verteilung der Luft im Wasser und Abwasser zu erreichen, worauf die hervorragende Wirkung der STULZ-PLANAQUA-Flotationsanlagen zurückzuführen ist.

Technische Details

Das Abwasser wird aus einem Pufferbecken der Flockulationskammer zugeführt. Hier erfolgt je nach Abwasserzusammensetzung die Zugabe verschiedener Chemikalien und mit Hilfe von Rührwerken deren intensive Durchmischung mit dem Abwasser, bevor dieses dann im freien Zulauf in die Einlaufkammer der eigentlichen Flotation gelangt. In diesem Bereich wird auch der sogenannte Dispersionsstrom unter Beachtung ganz spezieller Bedingungen zugeführt.

Flotatkuchen

Die bei der Entspannung des mit Luft gesättigten Dispersionsstromes entstehenden kleinen Luftbläschen lagern sich an die Abwasserinhaltsstoffe an und tragen diese in der Flotationskammer an die Wasseroberfläche. Der sich dabei bildende Flotatkuchen wird mit Hilfe einer Räumvorrichtung von der Wasseroberfläche in den Schlammsammelbehälter befördert. Je nach Erfordernissen kann das Flotat dann einer weiteren Nachbehandlung zugeführt werden.

Dispersionsstrom-Aufbereitung

Das abfließende, feststofffreie Klarwasser gelangt über ein einstellbares Wehr in die Ablaufkammer. Ein Teilstrom des Klarwassers wird aus der Ablaufkammer über eine Pumpe einem Druckbehälter zugeführt und unter Druck bei ca. 5 bar mit Luft gesättigt. Der so erzeugte Dispersionsstrom – sein Anteil beträgt je nach Abwasserzusammensetzung 25 % bis 200 % vom Rohwasserzufluss – wird anschließend der Einlaufkammer zugeführt und entspannt, wobei die Luft in Form feinster Luftbläschen wieder frei wird und die ihr zugedachte Aufgabe übernimmt.

KCT-Kompaktflotationsanlagen

KCT-Standardanlagen sind in folgenden Größen erhältlich.

Typ
KCT 5
Leistung
0,5 m³/h
Energie
<2,5
Breite
1.800 mm
Höhe
1.900 mm
Tiefe
800 mm
Gewicht
ca. 400 kg (leer)
ca. 700 kg (voll)
Typ
KCT 10
Leistung
1,0 m³/h
Energie
<3,0
Breite
1.800 mm
Höhe
1.900 mm
Tiefe
800 mm
Gewicht
ca. 400 kg (leer)
ca. 700 kg (voll)
Typ
KCT 10
Leistung
2,0 m³/h
Energie
<3,5
Breite
1.800 mm
Höhe
1.900 mm
Tiefe
800 mm
Gewicht
ca. 450 kg (leer)
ca. 1.000 kg (voll)
Typ
KCT 10
Leistung
3,0 m³/h
Energie
<4,0
Breite
2.400 mm
Höhe
1.900 mm
Tiefe
800 mm
Gewicht
ca. 600 kg (leer)
ca. 1.300 kg (voll)

Aufbau

Flotationsbehälter, Pumpen etc. und EMSR-Technik sind in einem Schalt­schrank untergebracht. Komponenten wie z. B. Speicher-, Dosierbehälter und Flotatentwässerung werden beigestellt. Selbstverständlich können die Anlagen auch ohne Schaltschrank geliefert werden und in vorhandene Räumlichkeiten eingebaut werden.


Flotation-Flyer
(PDF, Deutsch)
636 kB

Flotation flyer
(PDF, Englisch)
593 kB